Von Bauchhirnen, süßen Gift und Achtsamkeit.

"Du bist, was du isst!" ... Oder?

 

Das habe ich einmal genauer unter die Lupe genommen. Gelenke, Sehnen und Muskeln möchten bewegt, der Geist entspannt und die Seele entfaltet werden. Wenn jeder von uns doch auch noch ein Bauchhirn hat und der Sitz der Gesundheit im Darm ist - Dann frage ich mich, was will denn der Bauch? Wie sehr beeinflusst die Ernährung unser körperliches, geistiges und seelisches Wohlbefinden? Und gibt es sogar einen Zusammenhang zwischen Selbstfreundschaft und Ernährung?

 

Genau wie Bewegung und Entspannung spielt die Ernährung eine essentielle Rolle, wenn es um Gesundheit geht. So sagt es die Forschung. So weit, so gut. Ich wollte es genauer wissen, denn vor allem im vergangenen Jahr habe ich emotionale Höhen und Tiefen durchlebt. Und die Ernährung schien mir dabei äußerst nah verknüpft.

Heftige Stimmungsschwankungen, Heißhungerattacken und starke Müdigkeit, Abnahme der mentalen und körperlichen Leistungsfähigkeit und emotionale Instabilität. Kommt dir davon etwas bekannt vor? Das sind nur ein paar Beispiele, die beim Fasten von Zucker auftreten können. Wenn du selbst schon einmal gedetoxt und konsequent mindestens 4 Wochen auf Zucker verzichtet hast, wirst du dich mit hoher Wahrscheinlichkeit irgendwo in den Worten wiederfinden. Und dann wirst du wissen, dass die Versuchung nach dem süßen Gift groß ist. Wie groß, das durfte auch ich am eigenen Leib spüren. Erst beim bewussten Verzicht wurde mir klar, wie viel Zucker ich zuvor zu mir nahm. Zudem ist gefühlt überall versteckter Zucker drin. Parallel zum Detoxen fing ich erstmals vor etwa 5 Jahren an mich ernsthaft mit Ernährung auseinanderzusetzen und zu recherchieren. Ich fing an zu hinterfragen, was der Körper wirklich braucht und suchte nach dem, was ich tun kann, um ihn in seiner Heilung zu unterstützen. Mit meinem therapeutischen Grundwissen der Anatomie und Physiologie las ich etliche Studien über die Auswirkungen von Übersäuerung, eindrucksvolle Erfahrungsberichte zu unterschiedlichen Fastenkuren und landete anschließend in einem Wirrwarr von Zusammenhängen zwischen Ernährung und Selbstfreundschaft.

 

Wo die Schulmedizin jahrelang nichts von Übersäuerung wissen wollte und auch noch heute den Begriff hauptsächlich im Rahmen einer akuten Azidose zuordnet, die sofortige Behandlung erfordert, wendet sich die Naturheilkunde seit Jahrzehnten den Auswirkungen einer chronischen Übersäuerung zu. In der Naturheilkunde wird von einer Übersäuerung des Körpers gesprochen, die über viele Jahre besteht und langfristig zu chronischen Erkrankungen führen kann.

 

"Krankheiten mögen saures Milieu!"

 

Ein gesundes Baby ist direkt nach der Geburt vollkommen basisch. Die Haut, der Urin, die Ausscheidungen und auch Sekrete - Alles ist basisch. Erst während wir uns entwickeln, Nahrung aufnehmen und schlechte (Ess-)Gewohnheiten der Eltern übernehmen, beginnen wir unsere Körper in ein Ungleichgewicht des Säure- Basen- Haushaltes zu steuern. Zudem erlernen die meisten von uns hinderliche Stressmuster - Gekennzeichnet von Groll, Wut, Neid oder Hass. Wir sind gekränkt, werden sauer und erschaffen so Jahr für Jahr eine gemütliche, von Selbstzweifeln durchzogene Wohnstube wo sich vor allem Krankheiten aller Art besonders wohlfühlen.

 

"Tomate ist nicht gleich Tomate."

 

Vor allem seit den letzten Jahrzehnten ist zudem ein Problem zu beobachten. Eine Tomate, gewachsen in der heutigen Zeit und erworben aus dem Supermarkt ist eben nicht mehr die Tomate, die es früher im Tante - Emma - Laden gab oder die im eigenen Garten wächst. Zudem haben nicht alle einen eigenen Garten und nicht jeder hat die Möglichkeit einer ausreichenden Selbstversorgung. Die Nachfrage im Supermarkt ist demnach da. Menschen vermehren sich über die Ressourcen der Erde hinaus. Rasch sollen also die Pflanzen wachsen, um den Bedarf zu decken. Es lässt sich mit einfachen, menschlichen Verstand erahnen, dass irgendetwas auf diesem Weg auf der Strecke bleibt, vor allem dann, wenn der Natur nicht mehr ausreichend Raum und Zeit geschenkt wird. Das fatale ist - Nährstoffe in unseren Lebensmitteln fallen in geringeren Mengen aus, als es die Natur vorgesehen hat. Und das nicht nur ab und zu. Der Nährstoffgehalt unserer Lebensmittel sinkt stetig. Aufgrund der bereits bestehenden Nährstoffarmut unserer Böden büßen beispielsweise Tomaten durchschnittlich drei Viertel ihres Kalziums ein. Der Geschmack ist fahl, die Schale mit Pestiziden belastet und die echte Frische am Supermarkt vorbei gerannt. Was also tun, um der Zeit gerecht zu werden und trotzdem gesund zu essen sowie den täglichen Nährstoffbedarf zu decken?

 

 

Achtsames Essen als Weg in die Selbstfreundschaft

 

Achtsames Essen ist aufregend und belebend! Doch bevor wir uns diesem großartigen Thema zuwenden, werfen wir erst einmal einen Blick in die Basics der Achtsamkeit, um zu verstehen was achtsames Essen überhaupt bedeutet.

  1. Achtsamkeit ist schwer in Worte zu fassen. Es beschreibt den Moment, wenn der Geist hellwach und vollkommen in der Gegenwart, der direkten Umwelt verweilt.
  2. Achtsamkeit umfasst das Lösen des Geistes aus Gedankenschleifen der Zukunft oder Vergangenheit.
  3. Achtsamkeit bedeutet sich dem Jetzt vollkommen hinzugeben und zwar körperlich und mental.
  4. Man kann alles achtsam tun, z.B. achtsam duschen, achtsam Autofahren, achtsam essen.
  5. Achtsamkeit ist keine Esoterik.

Was bedeutet nun achtsames Essen?

 

Ein kleines Experiment: Beobachte dich heut einmal beim Essen. Kaust du ausreichend, schmeckst, was du isst und genießt mit all deinen Sinnen den gerade gemachten Bissen? Oder spießt du mit deiner Gabel bereits das nächste Stück an, noch bevor du überhaupt richtig hintergekaut hast?

 

Wer achtsam isst, beginnt seinen Körper bewusster wahrzunehmen, auf Zeichen und Regungen zu achten und ihn in seiner Ganzheit wertzuschätzen. Und hier findet sich auch das Wort Selbstfreundschaft wieder. Denn wer achtsam ist und seinen Körper beginnt zu schätzen, der beginnt auch sich fürsorglich um sich selbst zu kümmern. Selbstfürsorge greift zudem auf allen Ebenen - Der geistigen, seelischen und körperlichen.

 

Beispielsweise kann ein achtsamer Mensch unterscheiden, ob er gerade körperlichen Hunger hat oder "nur" Appetit, der oft psychischen Ursprungs ist und aus Gewohnheiten resultiert. Ein achtsam essender Mensch ist in der Lage zu spüren, wann er satt ist, also wann sich "der Magen schließt". Ein großer Vorteil am achtsamen Essen ist, dass es keinen Verzicht gibt. Vielmehr beginnt man nahezu automatisch mit der Zeit das seinem Körper zu schenken, was er mag. Man spürt, was gut verdaulich ist und beginnt die Lebensmittel mit Verstand zu wählen. Achtsam zu essen bedeutet ein Gefühl für den eigenen Körper zu bekommen und mit ihn eine tiefe Verbindung einzugehen. Zu verstehen, was er mag, was er nicht mag und was er braucht um sich zu regenerieren. Und wer achtsam isst, nimmt sich Zeit für langsames und genussvolles Essen. So schenkt er seinem Körper nicht nur Gehör, sondern auch die Möglichkeit den Stoffwechsel an die zugeführte Nahrung anzupassen. Der Stoffwechsel kann auf diesem Weg viel besser arbeiten und der Körper findet auf ganz natürlichen Weg sein Wohlfühlgewicht.

 

Ich möchte gern achtsam essen - Wie fange ich am besten an?

  1. Beobachte dein jetziges Essverhalten und mach dir bewusst, was und warum du isst.
  2. Plane dir bewusst Pausen im Alltag ein, um immer wieder zurück zur Achtsamkeit zu finden.
  3. Frage dich vor dem Essen, ob du körperlichen Hunger hast?!
  4. Kaufe regional und saisonal ein.
  5. Sei es dir wert dir die Lebensmittel zu kaufen, die deiner Gesundheit beitragen.
  6. Lege während einer Mahlzeit öfters einmal das Besteck beiseite.
  7. Spüre nach jeder Mahlzeit in dich hinein. Ist dir die Mahlzeit körperlich und mental wohl bekommen oder fühlst du dich nun nur voll und müde?
  8. Trinke ausreichend Wasser oder ungesüßten Tee.
  9. Hast du jahrelang unachtsam gegessen, dann hol dir Unterstützung für einen leichten Start in die Achtsamkeit.
  10. Sei geduldig und übe. Kein Meister ist je vom Himmel gefallen.

 

Wie kann ich mir den Einstieg erleichtern? - Ein Erfahrungsbericht.

 

Ich selbst übe mich in Achtsamkeit Tag für Tag. So auch beim Essen. Doch wie bereits in meinem Blogbeitrag "Fette Vorsätze" erwähnt, ist mir das Thema Ernährung im vergangenen Jahr etwas entglitten. Ich esse sehr gerne und vor allem auch gut und gesund. Für mich hat Ernährung sehr viel mit Lebensqualität zu tun. Um meinen Fokus und auch mein Wohlfühlgewicht wiederzufinden habe ich mich persönlich für eine Unterstützung entschieden. Und... ich spüre bereits jetzt, dass es genau die richtige Entscheidung war! Seitdem ich die Body Mission nutze, ernähre ich mich wieder regelmäßig und führe mir alle notwendigen Nährstoffe in hoher Qualität zu. Nach der ersten Woche der spürbaren Entgiftung macht es sich nun bemerkbar. Meine Intuition ist ebenso gestärkt wie allgemeines Wohlbefinden. Nach meinen Mahlzeiten fühle ich mich aufnahmefähig und wach. Mein Bauchhirn signalisiert mir ganz klar, dass mir dieser Weg wohl bekommt, denn sowohl körperlich als auch emotional kann ich positive Veränderungen feststellen. Achtsamkeit als Weg in die Selbstfreundschaft gibt mir in jedem Bereich meines Lebens die Kontrolle über mich selbst zurück. Ich löse mich aus Verstrickungen, mein Geist wird zunehmend ruhig. Eine wohlige Gelassenheit beginnt in mir zu fließen und ich kann spüren wie es mir mein Körper dankt ihm mehr und mehr mit tiefer Liebe zu begegnen.

 

"Ja! Du bist, was du isst!"

 

 

Aus Überzeugung am Produkt haben wir das Wichtigste zur Body Mission auf eine Seite gepackt. Wer auch entsäuern möchte, folgt einfach diesem Link.

 

Möchtest du mehr erfahren? Dann folge mir gern auf Instagram und zeige mir durch das Teilen das Beitrags oder einen Kommentar, ob dir dieser Artikel gefallen hat. Zudem lade ich dich herzlich ein den nächsten Blogbeiträgen zum Thema "Tempel der Seele" hier auf meiner Website zu folgen.

 

Wenn du dich zudem in Achtsamkeit üben möchtest, dann schau auch gern einmal auf meinem YouTube - Kanal vorbei. Dort stelle ich kostenfreie Meditationen zur Verfügung.

Vielen Dank für deine Achtsamkeit!

Herzlichst,

Elisa

 

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