5 praktische Tipps - Was du beim Meditieren beachten solltest!

Namasté und schön, dass du da bist! Die ersten Momente eines Tages haben enormen Einfluss darauf, wie wir den bevorstehenden Tag erleben. Genauso beeinflussen die letzten Gedanken am Ende eines Tages wie wir schlafen UND wie wir am nächsten Morgen erwachen. Es ist also durchaus sinnvoll den Blick einmal nach innen zu richten. Bestenfalls mit Meditation.

 

Du möchtest meditieren, weißt aber nicht so recht, was du beachten solltest? Dann bist du hier genau richtig! Heute verrate ich dir 5 Expertentipps für (d)eine erholsame Meditationspraxis.


1. Wähle DEINEN Meditationsplatz!

Suche dir einen Ort, an dem du dich richtig wohl fühlst. Hier gibt es kein Richtig oder Falsch. Es muss nicht das klassische Meditationskissen sein, auf dem du sitzt. Du kannst grundsätzlich überall meditieren. Auf der Couch, im Bett, in der Straßenbahn, am Arbeitsplatz, in der freien Natur oder auch in deinem Garten. Oft bestimmt auch die Tageszeit, wo man meditiert. Ganz egal, wie du dich entscheidest - Vor allem zu Beginn ist es sinnvoll, sich einen Ort zu suchen, wo man ganz für sich sein kann und für die Dauer der Meditation nicht gestört wird.

 

Denn...

 

> IN DER RUHE LIEGT DIE KRAFT. <

 

 

Also minimiere die Reize deines Meditationsplatzes zu Hause. Halte deinen Meditationsplatz so minimalistisch wie möglich. Eine Matte, ein Meditationskissen oder eine Meditationsmatte genügen in der Regel, um entspannen zu können. Weniger ist eben manchmal mehr. Oft genügt eine kleines Detail wie eine Pflanze, eine Kerze oder eine schöne Decke. Das bleibt ganz dir überlassen. Wichtig ist, dass du dich richtig wohlfühlst und sehr gern dorthin zurückkommst.

2. Finde heraus, welcher Meditationstyp du bist!

Meditierst du lieber frei und lauschst einfach intuitiv deinem Atem oder hast du es lieber, wenn dich jemand in die Meditation führt. Für Letzteres kannst du dir eine Meditation beispielsweise auf YouTube suchen. Wähle einen Meditationsleiter, der dein vollstes Vertrauen genießt. Somit kannst du dich gänzlich auf die Meditation einlassen und erfährst (d)eine wohltuende Auszeit. Gern lade ich dich an dieser Stelle herzlich ein meinen  eigenen Meditationen zu lauschen. Meditationen für Anfänger und Fortgeschrittene stelle ich auf meinem YouTube Kanal kostenlos zur Verfügung.


Dabei gehe im besonderen Maße auf die Themen Selbstliebe, Stressabbau, Schlaf und Prävention ein. Beigefügt habe ich dir die Meditation in die tiefe Selbstliebe. Und hier findest du eine weitere Auswahl und regelmäßig neue Uploads.

 

Du bist dir unsicher welcher Meditationstyp du bist? Dann findest du im Blogartikel "Welcher Meditationstyp bin ich?" einen kleinen Selbsttest (Dauer: ca. 2 Minuten).

3. Energiekanal Wirbelsäule - Finde deine optimale Position!

Egal ob du im Sitzen oder Liegen meditierst. Wichtig ist, dass deine Wirbelsäule durch das umliegende Gewebe entlastet wird. Neigst du im Sitz eher zu einer Fehlhaltung, dann ist es empfehlenswert zunächst in Rückenlage zu beginnen. Somit genießt dein Körper eine größere Auflagefläche und kann sich leichter entspannen. Parallel zu deinen meditativen Praktiken ist ein Rückenaufbautraining (z.B. Yoga, Pilates) zur Stärkung der segmentalen Muskulatur empfehlenswert.

 

Falls du gern sitzt, dann achte auf deine Hüfte. Ist deine Hüfte noch nicht so mobil, dann nimm diese Grenze deines Körpers respektvoll an und setz dich einfach beispielsweise leicht erhöht auf ein Meditationskissen oder eine Decke. Somit können deine Beine, mit den Knien zum Boden geneigt, ganz leicht entspannen. Finde dein Körperlot. Stell dir vor, dass dich ein Magnet an deinem Hinterkopf ganz sanft nach oben zieht. Auch wenn du in Rücklagenlage meditierst, solltest du deiner Wirbelsäule für einen Moment deine Achtsamkeit schenken. Stell dir auch hier vor wie ein Magnet am Hinterkopf deinen Rücken sanft auseinanderzieht. Durch die Vorstellung des Magnetes am Hinterkopf neigt sich automatisch das Kinn etwas in Richtung Kehlkopf. Dein Rücken gewinnt an Länge. Somit schenkst du den Hauptenergiezentren Raum, nämlich jene in deiner Wirbelsäule - Die beste Ausgangsposition, um Energieblockaden zu lösen, ein "Fließen" zu ermöglichen und leicht in eine Tiefenentspannung zu gleiten.

4. Finde wohltuende Rituale zur Erleichterung  (d)einer sanften Tiefenentspannung!

Rituale sind bereits ab dem Kindesalter äußerst hilfreich. Seit Beginn der Menschheit gehören Rituale zum Leben dazu. Manchmal sind sie nur nicht gleich sichtbar. Das gemeinsame Zähneputzen in der Kita oder auch das Vorlesen einer "Gute-Nacht-Geschichte" vor dem Schlafengehen ist ein Ritual. Rituale sind beliebt. Sie erleichtern das Zusammenleben, geben Struktur und helfen sogar Krisen zu bewältigen. Im Meditationsprozess können sie uns unterstützen noch leichter in die Entspannung abzutauchen und loszulassen. Ein Kaltdiffuser mit hochwertigen Aromaölen kann bespielsweise ein wundervoller Begleiter für einen sanften Einstieg in die Entspannung oder für die gesamte Meditationspraxis sein.


Rituelles Kerzenanzünden, das Räuchern ausgewählter Kräuter, das Eröffnen einer Meditation durch ein Mantra oder eine Sequenz bewusster Bauchatmung sind nur wenige Beispiele, die gern als Ritual einer Meditationspraxis genutzt werden. Starte doch einmal täglich mit einem gleichen kleinen Entspannungsritual deiner Wahl in den Tag. Beispielsweise kannst du dich, bevor du aufstehst, erst einmal achtsam strecken und räkeln, anschließend innehalten, nachspüren und so in eine kurze Atemmeditation in Rückenlage übergehen. Bei täglicher Wiederholung wirst spüren, wie wertvoll solche kleinen Rituale für dich und dein Leben sind.

5. Beende die Meditation gewissenhaft und lass dir Zeit beim Zurückkommen in die Realität!

Vielen Anfängern unter den Meditierenden ist es besonders wichtig schnellst möglich in die Tiefenentspannung zu gelangen. Wie man besonders sanft eine Meditation beendet, bleibt für die meisten dabei unüberlegt. Jedoch ist das Beenden einer Meditation grundsätzlich genauso wichtig wie der Einstieg in die Meditation. Es gibt unterschiedliche Tiefen einer Meditation. Tatsächlich ist es so, dass man beispielsweise während oder nach einer professionell geführten Einschlafmeditation einfach einschlafen kann. Es gibt allerdings auch Meditationsformen, die eine saubere Beendigung der Tiefenentspannung vorsehen. Empfehlenswert ist an dieser Stelle Meditationen einmal genauer unter die Lupe zu nehmen. Meditierst du morgens oder mitten am Tag, dann ist es ratsam sich bei der "Rückkehr" aus der Tiefenentspannung Zeit zu lassen und sich wieder mit der Realität zu verbinden. Stelle dir dabei einfach vor, wie du dich über die Fußsohlen mit Mutter Erde verbindest oder wie du dich über dein Becken nach unten verwurzelst. Nimm ein bis zwei tiefe Atemzüge in deinen Bauch und nimm mit jeder nächsten Einatmung Reize um dich herum achtsam wahr. Komm so mehr und mehr in den Raum zurück, der dich umgibt. Räkle und strecke dich abschließend und dann öffne deine Augen. So aktivierst du dich auch körperlich und gibst deinem Geist einen Energieschub, damit du voller Kraft und Energie (wieder) in den Tag gehen kannst.

 

Ich wünsche dir viel Freude beim Ausprobieren der Tipps. Wenn dir der Beitrag gefallen hat, dann freue mich über einen Like und ein Feedback in den Kommentaren.

 

Herzlichst,

Elisa Preiß

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Kommentare: 1
  • #1

    Ulrike (Freitag, 15 November 2019 09:59)

    Ich denke auch, dass man sich beim Zurückkommen in die Realität wirklich lange Zeit lassen sollte. So kann man dann auch entspannter durch den Tag leben. Ich mache inzwischen außerdem auch eine Thetahealing Therapie. Ich finde es unglaublich wichtig einen ausgeglichenen Geist zu haben. Nur so kann ich all den Anforderungen des Berufslebens gerecht werden.
    https://www.methuselah.de/