Wie Achtsamkeit die Partnerschaft stärkt

Der Valentinstag rückt immer näher. Zeit, sich das allgegenwärtige Thema der Liebe einmal genauer unter die Lupe zu nehmen.

 

Im Liebesmonat Februar beschäftigen uns mit dem großen Thema "Liebe & Achtsamkeit" und gehen den positiven Auswirkungen von Achtsamkeit in Beziehungen und Partnerschaften auf den Grund.

 

Dabei wenden wir uns natürlich unseren festen Partnerschaften zu, aber auch jenen Beziehungen, die unser Leben beeinflussen, wie beispielsweise die Beziehung zu unseren Mitmenschen und familiäre Beziehungen. Neben umfangreichen Infos rund um das Thema erwarten euch Praxistipps aus meinen eigenen Erfahrungen zur direkten Umsetzung in deiner Beziehung.

 

"Viele Menschen leben lieber in einer unglücklichen Beziehung, als in gar keinen."

Wie erschreckend! Als ich vor etwa 10 Jahren Jahren das erste mal von einer Beziehungsstudie las, worin eindeutig erklärt wurde, wie viele Paare an unglücklichen Beziehungen festhalten, fragte ich mich: "Wie abhängig muss man eigentlich sein, dass man die Schattenseiten einer unglücklichen Beziehung in Kauf nimmt?" Und plötzlich ertappte ich mich selbst - Ich war lange Zeit in einer Beziehung, in welcher ich mich selbst als eingesperrt und unglücklich fühlte. Und wisst ihr was? Trotzdem hielt ich daran fest. Diese Beziehung war zum Scheitern verurteilt und erst nach der Beendigung dieser Beziehung fand ich den Ursprung meiner emotionalen Abhängigkeit. Ich war bedürftig - Bedürftig nach der Liebe, die ich mir die vielen Jahre selbst hätte schenken müssen, es aber nie gelernt habe und nun die Liebe verzweifelt im Außen suchte. Doch egal wo man die Liebe im Außen auch sucht - Man wird enttäuscht zurückkehren und erkennen, dass es nur einen Weg in die Selbstliebe gibt - den Weg nach innen.

Raus aus der emotionalen Abhängigkeit, rein in die Freiheit!

Wer kennt das nicht - In jeder Beziehung gibt es auch einmal Streit, denn wie wir ja alle bereits in der Schule gelernt haben: "Ohne Reibung, keine Bindung" ;)

 

In den vergangenen Jahren habe ich sehr viel über mich und meine Beziehungen gelernt, hinterfragt und mich ausprobiert.

Heute bin ich mir sicher - Während eines Konfliktes treffen nicht nur gegenwärtige Verhaltensweisen aufeinander, sondern vor allem auch Glaubenssätze, familiäre Denkmuster und die familiär erlernte Streitkultur. All das "schwingt" auf unbewusster Ebene mit. Klingt erst einmal kompliziert, aber ich habe gute Nachrichten: Wir sind dem Ganzen nicht hilflos ausgeliefert und können sehr Vieles tun, um mit unserer Umgebung auch bei Meinungsverschiedenheiten respektvoll und fair umzugehen.

 

Beginnt man

  1. achtsam mit sich selbst umzugehen,
  2. übernimmt man Selbstverantwortung und
  3. beginnt sich selbst zu reflektieren,

dann ist eine tiefe (Ver-) Bindung möglich. Davon bin ich nicht nur absolut überzeugt, sondern kann es vor allem durch meine eigenen Erfahrungen beurteilen und spüre mit jedem Tag mehr was sich durch diese 3 Punkte in meinem Leben verändert. Mittlerweile lebe ich seit über 6 Jahren in einer glücklichen Beziehung, die von tiefer Verbundenheit, Wertschätzung, Respekt und einem wundervollen Freiheitsgefühl geprägt ist.

 

 

Bedingungslose Liebe als Schlüssel für eine glückliche Beziehung

Bedingungslos zu lieben heißt, auch zu lieben ohne eine Gegenleistung dafür zu erwarten. Bevor ich einen anderen Mensch bedingungslos lieben kann, muss ich mich selbst bedingungslos lieben.

 

Sich selbst bedingungslos lieben heißt, sich selbst so zu lieben, wie man ist. Ohne etwas zu leisten. Genau so, in seinem puren "Sein". Also stell dir diese folgende essentielle Fragen, um zu erkennen, ob du in einer emotionalen Abhängigkeit festhängst:

 

Liebe ich mich selbst bedingungslos?

 

Wenn dein erster Gedanke "Nein" ist, dann ist die Wahrscheinlichkeit sehr groß, dass du dich von deinem Umfeld, von deinem Partner, abhängig machst. Problem: Wenn man sich nicht selbst aufrichtig liebt, dann wird eine Beziehung auf Bedürftigkeit aufgebaut und steht auf instabilien Fundament. Die wenigsten Menschen schaffen es eine Beziehung derart aufrechtzuhalten und wenn sie es schaffen, dann nehmen sie die vielen Schattenseiten dieser Beziehungsform in Kauf. Also mach dir bewusst, was du möchtest. Möchtest du eine glückliche Beziehung führen, die auf bedingungsloser Liebe, Ehrlichkeit und Wertschätzung basiert oder möchtest du in einer Beziehung leben, in welcher du dich viel zu häufig zurücknimmst und deine eigenen Bedürfnisse hintenan stellst? 

Jetzt ist die Zeit gekommen, in der du in deine Stärke kommen darfst und somit nahezu automatisch deine Beziehung auch in seine Stärke kommen lässt.

Sich selbst lieben lernen mit Meditation & Achtsamkeit

Es gibt viele Wege, um Selbstliebe zu entwickeln und in die eigene Stärke zu kommen. Mein Favourite? Natürlich die Meditation :) Meditation ist eine der effektivsten Methoden, wenn es um das Thema Selbstliebe geht. Im nächsten Blogbeitrag zeige ich dir, wie du mit Meditation und Achtsamkeit deine Selbstliebe findest und verrate dir eine persönliche Erfahrung aus meinem Leben, die mich bis heute immer wieder in meine Selbstliebe bringt und eine zufriedene Beziehung zu meinen Liebsten ermöglicht.

Alles Liebe,

Elisa

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