BYE BYE BALLAST - MENTALES ENTSCHLACKEN TEIL 2

Schön, dass du da bist!

 

Heute erwartet dich die Fortsetzung des Blogbeitrags "BYE BYE BALLAST - MENTALES ENTSCHLACKEN TEIL 1".

4. Entstresse dich

Du hast deinen ganz persönlichen Termin mit dir selbst vereinbart? Wundervoll! :) Nun nimm dir erst einmal ein paar Atemzüge für dich. Sei es dir selbst wert auf die Bremse zu treten und einmal innezuhalten. Lege das Handy zur Seite. Schalte es aus und bleibe für deinen Moment offline.

 

Nimm einen tiefen Atemzug in deinen Bauch und freue dich über deine ganz persönliche Zeit. Verweile einen Moment einfach so "in - dich - lauschend". Suche dir etwas für deine Zeit, die dir Kraft gibt. Meide in deinem Termin ganz bewusst Energieräuber und umgib dich mit vielen Kraftgebern. Also suche dir JETZT einen kraftgebendes Ritual. Was möchtest du dir Gutes tun?

 

 

Pranatipp:

Zu Beginn wird es vielleicht etwas ungewohnt sein und du weißt vor Schreck gar nicht, was du mit der "vielen Zeit" anfangen sollst. Kein Problem, das ist ganz normal! Bevor du dich aber wieder in Arbeit flüchtest, taste dich Stück für Stück heran und geh auf Entdeckungstour. Wie war das gleich? Welche Musik hast du früher gehört, als es dir so richtig gut ging? Träume ein wenig. Gönn dir eine Massage. Geh spazieren. Raus in die Natur. Tanze. Mach alles, was dir gut tut. Denn du bist es dir selbst wert!

5. Übe dich in Achtsamkeit

Achtsamkeit bringt uns in den Genuss des Lebens, deshalb sollten wir uns hin und wieder bewusst in Achtsamkeit üben. Wie oft sind wir mit unseren Gedanken nicht bei dem, was wir gerade tun? Beispielsweise fahren wir Auto und sind mit den Gedanken schon am Ziel. Wie oft essen wir etwas und sind mit den Gedanken bei der Arbeit, im Haushalt oder unseren Kindern?

 

Achtsamkeit hat sehr viel mit Wertschätzung sich selbst gegenüber zu tun. Also werde dir zunächst bewusst, dass du es dir wert bist dir für dich und für das, was du tust, Zeit zu nehmen. Beginne dich in Achtsamkeit zu üben, indem du dich immer wieder an das erinnerst, was du gerade tust - Und das mit all deinen Sinnen.

 

So könnte die Achtsamkeit in Worten aussehen:

"[...] Die Spitzen meiner Zeigefinger fühlen die Rillen des Bestecks. Kurz ertappe ich mich dabei, wie ich meine Augen schließe und innehalte. Der Duft des würzigen Seitans steigt mir zügig ... angenehm in die Nase. Ich atme tief ein. Spüre nach... wie mir das Wasser im Mund zusammenläuft... Die Farben meiner kraftgebenden Nahrung... ein Traum. Der Salat knackt ganz leicht im meinem Mund. Glatt... huckelig... ich fühle die Oberfläche des gerösteten Wallnusskerns.[...]"

 

Ein Pranatipp für deinen erfolgreichen Start in ein achtsames Leben:

Kleine Klebepunkte können dir dabei helfen, dich im Trubel des Alltags immer wieder an Achtsamkeit und damit an deine eigene Entschleunigung zu erinnern. Suche dir Klebepunkte in einer Farbe, die dich ganz persönlich an Achtsamkeit erinnert. Klebe die Klebepunkte überall hin, wo du an Achtsamkeit erinnert werden möchtest, z.B. in die Küche, ins Auto, an den Arbeitsplatz, ans Fahrrad, an den Badspiegel, an die Haustür, etc.

 

Praxisübung für deinen achtsamen Arbeitstag (Dauer ca. 2 Minuten):
Suche dir etwas, was du achtsam erkunden möchtest. Das kann dein Kaffee sein, dein Frühstücksbrötchen, dein Stift, PC oder auch ein Stück Papier. Lege dein gewähltes Achtsamkeitsmedium vor dich hin.
Wähle dir nun eine aufrechte Sitzposition und schließe deine Augen. Komm mit deiner Aufmerksamkeit zu deinen Händen. Schweifen deine Gedanken ab, dann ärgere dich nicht. Lass die Gedanken ziehen und komm mit der nächsten Einatmung wieder zu deinen Händen zurück. Spüre mit deinen Händen die Oberfläche deines gewählten Achtsamkeitsmediums. Wie fühlt es sich an? Ist es fest oder weich? Macht es ein Geräusch, wenn du es bewegst? Schmeckt es? Wie schmeckt es? Spüre hinein und nimm bewusst alles wahr, was in deine Wahrnehmung tritt. Verweile noch ein kleinen Moment im Jetzt. Wenn du die Übung beenden möchtest, dann nimm einen tiefen Atemzug in den Bauch und öffne mit der nächsten Einatmung die Augen. Fühle, wie zufrieden und erholt du dich nun fühlst.

 

Beobachte, was sich durch Achtsamkeit in deinem Leben verändert.

6. Entwickle Dankbarkeit

Dankbarkeit fördert einen tiefen und vor allem gesunden Schlaf, sondern ermöglicht ein erfolgreiches Leben durch einhergehende positive Denkmuster. Unser Gehirn sehnt sich förmlich nach Dankbarkeit und liebt es sich den Dingen, für welche wir dankbar sind, bewusst zu werden. Dankbarkeit können wir trainieren. Vor allem am Abend ist es sinnvoll sich in Dankbarkeit zu üben, denn dann können wir in einen tiefen Schlaf gleiten und unsere Gedanken über Nacht, wenn unser Verstand "ausgeschaltet" ist, umformen.

 

Übung für ein erfolgreiches Leben:
Zähle dir jeden Abend vor dem Schlafengehen 3 Dinge auf, für welche du dankbar bist. Atme anschließend einmal tief ein und aus und spüre, was sich durch Dankbarkeit in deinem Leben verändert.

Für was bist du heute dankbar?